Der Stephansdom zu Wien ist unser wohl prominentestes Auslandsprojekt. Dieses Wahrzeichen Österreichs, ja Europas
verlangte unsere ganze Kompetenz in inhaltlichen, sprachlichen und technischen Aspekten.

Stephansdom Wien |
Mehr als zwei Millionen Besucher aus aller Welt strömen Jahr für Jahr in den Dom. Das spiegelt sich in unserem personalguide: Zunächst in zwölf Sprachen produziert und 2007 von uns auf 20 Sprachen erweitert, werden dem Besucher die zahlreichen geschichtsträchtigen Details dieses Bauwerks nahe gebracht: Neben den europäischen Sprachen – deutsch, englisch, französisch, russisch, italienisch, spanisch, tschechisch, polnisch und ungarisch – ist die Domführung u. a. auch auf japanisch, chinesisch koreanisch, finnisch und arabisch verfügbar.
Eine Art Metapher für Geschichte und Gegenwart des Doms ist die so genannte „Pummerin“. Diese Glocke, die 1711 in Erinnerung an die Belagerung durch die Osmanen gestiftet worden war, fiel dem Brand am Ende des Zweiten Weltkriegs zum Opfer. Zu Beginn der 1950er Jahre wurde aus dem alten Material eine neue Glocke gegossen – die heute zum Jahreswechsel und an hohen katholischen Feiertagen erklingt.
Die vielschichtigen historischen Verflechtungen des Stephansdoms können in zwölf Stationen erkundet werden. Dazu gehören zunächst neben den kunsthistorischen Zeugnissen wie dem Zahnwehherrgott, der Dienstbotenmadonna und dem berühmten Grabmal Kaiser Friedrichs III. auch Erläuterungen geschichtlicher Kontexte oder aber Klangbeispiele der Neuen Domorgel. So werden Vergangenheit, Bedeutung und Gegenwart des Stephansdoms in lebhafter Weise veranschaulicht.