50 Jahre seines Lebens hat Lyonel Feininger in Deutschland verbracht, viele Sommer davon an der Ostsee. Dort fand der gebürtige Amerikaner die Motive, die ihn zeitlebens inspirierten: Die Küste mit ihrem weiten Himmel und den Wolkenspielen, Jachten und Segler, mittelalterliche Städte, Kirchen und Ruinen. Über 60 Gemälde und Graphiken dieses Themenkreises präsentiert derzeit das Staatliche Museum Schwerin. In elf Motivserien spürt die Ausstellung der spezifischen Arbeitsweise des Malers nach, zeichnet seinen Weg vom „Sujet zum Bild“.

Lyonel Feininger, Windmühle bei Usedom, 1927 Fotografin: Gabriele Bröcker |
Die Audioführung widmet sich dem Künstler und dem Menschen gleichermaßen: Feiningers lebenslanger Suche nach der vollendeten Komposition, seiner Sehnsucht nach Klärung der Motive, aber auch seinem persönlichen Schicksal. In zahlreichen Zitaten kommt Lyonel Feininger selbst zu Wort. Diese Zeugnisse geben Einblick in das Denken und Fühlen jenes Künstlers, der zu einem der bedeutendsten Vertreter der Klassischen Moderne wurde.
Die Ausstellung „Lyonel Feininger – Vom Sujet zum Bild“ ist bis zum 5. August in Schwerin zu sehen, anschließend im Pommerschen Landesmuseum Greifswald (19.8.–28.10.2007).
Staatliches Museum Schwerin
Kunstsammlungen, Schlösser und Gärten
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